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Hier ist der Bär los



Grünkohlessen
der Oldenburger Stenografen
mit Gästen aus Luckenwalde und Langen
am 27. und 28.11.2004 auf Helgoland




 

Am Samstag vor dem ersten Advent ging es vormittags auf "große Fahrt".



 

Da durfte der Proviantwagen natürlich nicht fehlen.



 

Unter dem Motto "Nimm's leicht, nimm mich!" hatte die Hannelore das halbe Schiff für uns beschlagnahmt.



 

Da es auf Helgoland keine Nadelbäume gibt, mußten auch die Tannenreiser mitfahren.



 

Kräftige Schlucke aus der Pulle ...



 

... und/oder enger Kontakt sorgten für die nötige Wärme.



 

Nach zwei Stunden war die Schaukelei dann vorbei ...



 

... und die Hotels wurden gestürmt.



 

Die Nordseite der Insel mit ihrem typischen Profil ...



 

... war unser erstes Ziel.



 

Die Felsen sind immer noch so rot wie früher ...



 

... und die "Lange Anna" steht auch noch.



 

Nur die Schafe haben wohl den letzten Modeschrei verschlafen: die tragen ihr Fell immer noch lang.



 

Am späten Nachmittag war die Versorgungsmannschaft pünktlich zur Stelle, ...



 

... so dass die gemeinsame Erkundung der Insel beginnen konnte.



 

Bei leichtem Nieselregen war innere Wärme wieder sehr gefragt.



 

Flora nutzte derweil die Zeit zum zollfreien Einkauf ...



 

... auf der vorweihnachtlich geschmückten Insel.



 

Ein Besuch des netten kleinen Weihnachtsmarktes durfte natürlich auch nicht fehlen.



 

Abends ging es dann mit Grünkohl und Pinkel richtig zur Sache.



 

Dass zunächst noch die Teller fehlten, tat der guten Stimmung keinen Abbruch: man bediente sich halt direkt ...



 

... und keiner blieb hungrig, auch Thea nicht!



 

Die große Aufgabe des Abends bestand darin, aus einem DIN-A-5-Blatt eine möglichst lange zusammenhängende Papierschlange zu reißen oder zu schneiden.



 

Die Farbe spielte keine Rolle, ...



 

... gewertet wurde nur die Länge.



 

Mit vereinten Kräften ...



 

... wurde geschnitten, ...



 

... gerissen ...



 

... und gerupft.



 

Durch die Auswertung wurden dann endgültig ...



 

... alle Wege im Lokal blockiert.



 

Am nächsten Morgen lag dicker Nebel über der Insel.



 

Unsere Bunkerführung durch einen waschechten Helgoländer wurde davon aber nicht beeinträchtigt.



 

Mit gemischten Gefühlen lauschten wir dem Bericht über die schweren Angriffe im zweiten Weltkrieg, die unser Fremdenführer selbst miterlebt hatte.



 

Die Verpflegungspakete, die in der unterirdischen Küche herumlagen, waren auch nicht mehr so ganz taufrisch ...



 

... und mancher war froh wieder "draußen" zu sein.



 

Gegen Mittag wurde es Zeit wieder Richtung Hafen zu wandern.



 

Vorbei am Inselkrankenhaus erreichten wir schließlich wieder Meereshöhe, ...



 

... wo uns ein anderer Helgoländer verabschiedete.



 

Glück gehabt! Das Schiff war noch da!



 

Schon wenige Minuten nach dem Ablegen war Helgoland nur noch ein Schemen, das kurz darauf völlig im Nebel verschwand.



 

An Bord wurde derweil schon wieder systematisch die Kälte bekämpft.



 

Nachdem Flora und Jan-Hendrik am Vorabend die längsten Papierschlangen fabriziert hatten ...



 

... wurden sie zur Kohlkönigin und zum Vizekohlkönig gekürt.



 

Die Maya aus Luckenwalde sang der Hannelore als Dank für die hervorragende Organisation ein "persönliches" Weihnachtslied.



 

Das war mal ein erster Advent, den keiner so schnell vergessen wird.

Danke, Hannelore und Rudi!



© 2002-2012 Stenografenverein 1897 Langen E.V. | 15.12.2010 

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